Ein ganz gewöhnlicher Jude von Charles Lewinsky


In der Regie v. E. Pauer
„Wir behandeln im Sozialkundeunterricht gerade die Juden“, schreibt ein gutmeinender Lehrer an die jüdische Gemeinde. „Nur kenne ich leider keinen Juden persönlich, und deshalb wäre es nett, wenn Sie mir einen vorbeischicken könnten, der den Schülern was erzählt.“ Dieser Brief erreicht den Journalisten Emanuel Goldfarb. Für ihn ist es klar, dass er der Einladung keine Folge leisten wird; er hat keine Lust, sich von einer Schulklasse bestaunen zu lassen. Der Versuch, seine Absage nicht nur zu formulieren, sondern auch zu begründen, gerät ihm zur Generalabrechnung mit der Situation des Juden im Nachkriegsdeutschland. Wortreich, pointiert und manchmal zynisch beschreibt er das Spannungsfeld zwischen altem Antisemitismus und neuer politischer Korrektheit – und dabei möchte Emanuel Goldfarb doch nichts lieber sein, als „Ein ganz gewöhnlicher Jude“.

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Zuletzt als Max Burckhardt, Auguste Rodin und Max Reinhardt  zu sehen gewesen in „Willkommen in meinem Salon, Berta Zuckerkandl“

JÖRG STELLING jetzt in „Ein ganz gewöhnlicher Jude“

Radio Dispositiv, 16. Jänner 2017

Termine

WANN BEGINN WO
20.Jänner 2017 19:30 Antiquitätengeschäft
Kunst & Interieur
21.Jänner 2017 19:30 Gumpendorferstrasse 147, 1060 Wien
22.Jänner 2017 19:30
27.Jänner 2017 19:30
28.Jänner 2017 19:30 PAKETPREIS
29.Jänner 2017 19:30 € 35 (inkl.Brötchen und Getränke im Anschluss)

 

KARTENBESTELLUNGEN: +43 676 97 000 74